Seit Mitte Dezember sitze ich nahezu täglich an meinen Plänen für einen Roadtrip im Sommer diesen Jahres. Es wird keine gewöhnliche Reise, 3 Länder, 2 Wochen und 1 Camper heißt der Arbeitstitel. Abseits der Fotografie beschäftige ich mich seit geraumer Zeit auch mit dem Filmen, wie du vielleicht in meinem Jahresrückblick schon gelesen hast. Es entstand Stadtverkehr im Fokus und zahlreiche Dokumentationen, bei welchen ich lernen konnte, was man für ein gelungenes Video alles benötigt. Diese Erfahrungen werden dieses Jahr von großer Bedeutung sein, denn der Campertrip wird komplett per Video begleitet, welchen ich dann in mehreren Teilen veröffentlichen möchte.  

Damit die Videos aber kein zusammenhangloser Haufen an Videoschnippseln werden, schreibe ich aktuell ein recht umfangreiches Drehbuch. In diesem Drehbuch versuche ich das Ganze in eine fortlaufende Geschichte zu bringen, damit ihr die Reise und Erlebnisse nachvollziehen könnt. Auch über die Texte, welche ich sprechen möchte, mache ich mir bereits Gedanken. Natürlich wird es wahrscheinlich nicht 1:1 umgesetzt, denn wer kann schon hunderte Kilometer abseits der Location, ohne sie wirklich zu kennen, wissen, was er da sagen oder tun wird. Abgesehen davon möchte ich auch, dass meine Sprechtexte authentisch sind und deshalb werde ich vor Ort die entsprechenden Texte in jedem Fall meinen echten Eindrücken anpassen.

Aber was ganz hervorragend funktioniert, auch von Dresden aus, ist das Spotten der Locations, denn in den Ländern wo die Reise hinführt, ist Street-View deutlich etablierter, als man es hier gewöhnt ist. Dadurch kann man in fast jedem Winkel schon einen Eindruck bekommen, was zum Filmen interessant sein könnte. Im Weiteren probe ich manche Szenen auch schon hier vor Ort, denn eines ist mir wichtig, ich möchte auf dem Trip keine unnötige Zeit verlieren und weil ich bei weitem nicht solch eine Erfahrung vor der Kamera habe wie ein Influencer, fällt es mir natürlich noch wesentlich schwerer aus dem Stehgreif die richtigen Worte, zum Beispiel in der An- oder Abmoderation, zu finden. In einem gesonderten Beitrag werde ich euch auch mal meine Erlebnisse mit den Übungsvideos teilen.

Kommen wir nun mal zu der Reise als solches, im Groben wird sie von Dresden nach Dänemark, Schweden, Norwegen und wieder zurück führen. Dabei lege ich insbesondere Wert auf die richtige Mischung, sowohl Landschaft als auch Städte werden besucht, ich konzentriere mich insbesondere auf die Städte Kopenhagen, Göteborg und Oslo. Dabei sind die Städte die umfangreicheren Protagonisten in den Videos, weil man natürlich in dem kurzen Zeitraum nicht alles in einer Stadt anschauen und besichtigen kann. Deshalb plane ich im Moment vor allem anhand von Bildern, welche Gebäude und Stadtteile ich mir in erster Linie anschauen und fotografieren möchte.

Da durch die vorgegebenen Städte bereits eine grobe Route entstanden ist, suche ich als nächstes entlang des Weges nach fotografisch ansprechenden Landschaften. Das gestaltet sich in manchen Abschnitten schwieriger als man vermuten möchte. Ich denke dabei nicht, dass es keine fotogenen Orte gibt, sondern viel mehr, dass diese nicht besonders bekannt gemacht werden. Gerne bin ich auch daran interessiert, falls du einen Ort kennst, der sich in der Nähe der genannten Orte befindet, den einen oder anderen Hinweis zu bekommen.

Zwischen Göteborg und Oslo werden wir etwas weiter ins Landesinnere fahren, weil wir die beiden Seen Vänern und Vättern zum Entspannen sowie Fotografieren aufsuchen wollen. Über das Glaskogens-Naturreservat geht es dann weiter nach Oslo und von dort in die Berge Süd-West-Norwegens. Zu guter Letzt schauen wir uns noch das dänische Jütland an, wo unter anderem Skagen, der Ort an dem Ost- und Nordsee aufeinandertreffen, von Interesse ist.

Wenn du Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht, ich danke dir für dein Interesse an meinem Blog und freue mich, dich beim nächsten Beitrag wieder begrüßen zu dürfen.

Bis Bald.


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