Stadt, Land, Fluss…

Stadt, Land, Fluss…

Im März diesen Jahres begaben mein Freund und ich uns auf den lang ersehnten Roadtrip durch Mitteleuropa. Für mich war dies etwas ganz Besonderes, da ich meinen Freund zunächst von dieser Form des Reisens überzeugen musste, weil er noch nie so lang und viel mit dem Auto unterwegs war. Ursprünglich wollten wir diese Reise mit einem Camper fahren, da aber im Frühjahr sehr wenige Campingplätze überhaupt offen hatten und Wildcampen nahezu überall verboten ist, entschieden wir uns für Auto und Hotels. Die Planungen zu dieser Reise hingen also stark von den verfügbaren Hotels ab, welche wir alle bereits im Vorfeld buchten.

13.03.2025 – Tag 1

Unser Abenteuer begann mit der Abholung unseres Mietwagens, einen Mittelklasse-SUV am Flughafen in Dresden. Bei dem Autoverleiher angekommen, stellte sich wie erwartet heraus, dass das gebuchte Fahrzeug gar nicht vorhanden ist. So stellte uns der Mitarbeiter vor die Wahl, ob wir einen VW Polo oder einen Skoda Octavia nehmen.

„Petr“

Es wurde schlussendlich der Skoda, wir nannten ihn liebevoll Petr gemäß seiner tschechischen Herkunft. Nun kauften wir noch etwas Reiseproviant und schon ging unsere Tour los.

Oberstes Ziel war zunächst auf schnellstem Wege über die Grenze zu kommen, so führte uns der größte Teil des ersten Abschnittes über die Autobahn bis kurz vor Brno. Etwa 4h Fahrtzeit lagen hinter uns, als wir im Hotel, in diesem Fall dem Cosmopolitan Bobycentrum am Rande der Stadt, eincheckten. Den restlichen Abend erholten wir uns zunächst von der Autofahrt, denn auch für mich war es seit langer Zeit wieder überhaupt das erste Mal, dass ich am Steuer saß. Anschließend begaben wir uns zu einem abendlichen Spaziergang in die Stadt.

Auch unser gemeinsames Hobby, das Kennenlernen von öffentlichen Verkehrsmitteln in den besuchten Städten, musste in diesem Urlaub ausreichend integriert werden, weshalb wir dann den restlichen Abend nach dem Spaziergang damit verbrachten, dem Bahnhof einen Besuch abzustatten und Straßenbahn zu fahren.

14.03.2025 – Tag 2

Nach einer erholsamen Nacht im Hotel, ließ anhaltender Regen nicht viele Möglichkeiten zum Besuch der Stadt offen. Also begaben wir uns nach einem entspannten gemeinsamen Morgen vom Hotel aus zur nächsten Straßenbahnhaltestelle und von dort in die Innenstadt.

Wir warteten hier auf einen bestimmten Fahrzeugtyp der Straßenbahn, welcher mir durch seine eindrucksvolle Geräuschkulisse bei unserem ersten Ausflug in diese Stadt in Erinnerung geblieben ist. Als dieser dann kam, fuhren wir mit diesem bis zur Endstation und anschließend wieder zurück ins Zentrum.

Unser nächstes Ziel war der Bahnhof, um den regnerischen Nachmittag aus dem Fenster eines alten tschechischen Zuges zu betrachten. Somit begaben wir uns auf eine kleinere Reise in das Umland der Stadt. Natürlich ließ die Tschechische Staatsbahn dem versierten Freund von alten tschechischen Eisenbahnfahrzeugen keine Wünsche offen. Die Fahrt führte uns, ausschließlich zu unserem persönlichen Vergnügen, in das etwa 60 Minuten entfernte Náměšť nad Oslavou, im strömenden Regen verweilten wir nun etwa weitere 60 Minuten an diesem Bahnhof, um mit dem ebenfalls sehr interessanten Gegenzug zurück nach Brno zu fahren.

Etwa 2 Stationen vorm Ziel endete unsere Zugfahrt außerplanmäßig, es stellte sich heraus, dass nur die Expresszüge zum Hauptbahnhof durchfahren. Die langsameren Regionalzüge endeten wegen einer Baustelle vorher und wurden durch Busse des Schienenersatzverkehrs ersetzt. Nachdem wir dann weitere 20 Minuten auf den nächsten durchfahrenden Zug gewartet haben, brachte uns dieser zurück in die Stadt.

Für unser Abendessen haben wir das zur örtlichen Brauerei gehörende Restaurant ausgesucht, wo wir uns mit den Köstlichkeiten der tschechischen Küche und dem hier gebrauten Bier verwöhnen ließen. Auf dem Rückweg zum Hotel kam mir am zentralen Umsteigepunkt die Idee, mit den dort zahlreich verkehrenden Straßenbahnen Lichtzieher zu erzeugen, da der Regen inzwischen aufgehört hatte und die Straßen noch nass glänzten. Also holten wir im Hotel meine Fotoausrüstung, speziell das Stativ, die ND-Filter, den Fernauslöser und natürlich die Kamera mit dem 16-35mm Objektiv. Wir suchten uns einen geeigneten Standort und ich produzierte über circa eine Stunde mehrere Langzeitbelichtungen der vorbeifahrenden Fahrzeuge, bis jede Richtung ausreichend von Lichtstreifen gefüllt war, um für die geplante Bildkomposition einen möglichst beeindruckenden Effekt zu erzielen.

So hatte uns dieser verregnete Tag entgegen unserer Erwartungen doch bereits ein großartiges Foto beschert.

 15.03.2025 – Tag 3

Am folgenden Morgen luden wir das Gepäck wieder ins Auto, nach dem Verlassen der Tiefgarage fuhren wir zunächst zu einem nahen Einkaufszentrum, denn wir wollten uns im dortigen Supermarkt noch mit tschechischem Bier für zu Hause eindecken. Der Kasten Starobrno war fortan im Kofferraum stetiger Begleiter auf dieser Reise.

Alles, was wir von Wien zu Gesicht bekamen

Unsere Fahrt führte uns durch den Süden Mährens bis zur Grenze zu Österreich, dabei passierten wir unter anderem den Stausee Nové Mlýny, welcher von der Straße eindrucksvoll mittels eines Dammes gequert wird. Nach der Querung der Grenze fuhren wir durchs landschaftlich recht unspektakuläre Niederösterreich der Hauptstadt Wien entgegen, welche wir mittels einer breiten und verkehrsreichen Stadtautobahn durchquerten. Unser nächstes Ziel war die Semmeringbahn in den östlichen Alpen, welche sehr spektakulär mittels hoher Brücken, Tunneln und enger Gleisbögen den Semmering auf knapp 900 m über n.N. überquert und Niederösterreich mit der Steiermark verbindet. Nach dem Verlassen der Autobahn drangen wir über stetig schmaler werdende Straßen immer weiter in die engen Täler der Alpen vor, bis wir am Viadukt über die Kalte Rinne ankamen, wo wir unseren „Petr“ auf einer parkplatzähnlichen Fläche abstellten. Dort kraxelten wir dann den hier beginnenden, steilen Wanderweg hinauf, um eine Stelle zu erreichen, an der man Züge zwischen zwei Tunneln beim Passieren einer weiteren Brücke ablichten konnte. Hier entstanden bei dem kalten und trüben Wetter einige interessante Fotos und Filmaufnahmen mit der Gopro, bis die Lichtverhältnisse schlechter und der Nebel dichter wurde.

Ein Railjet erklimmt die Steigung der Semmeringbahn

Daraufhin setzten wir unsere Fahrt in unseren nächsten Zielort, die steiermärkische Hauptstadt Graz, fort und mussten dafür zunächst einige steile und enge Gebirgsstraßen überwinden, um zur Autobahn zurückzukommen. In Graz parkten wir dann auf einem kostenlosen P&R-Platz am Bahnhof Straßgang unser Auto für die Tage unseres Aufenthaltes. Die dort verkehrende Graz-Köflacher-Bahn brachte uns von hier zum Hauptbahnhof, in dessen Nähe sich unser Hotel befand. Nach dem Check-in und einer kleinen Pause im Hotel machten wir uns auf den Weg in die Stadt bis zum Fluss Mur, wo ich meine Fotoausrüstung aufbaute, um die stimmungsvoll beleuchtete Murinsel zu fotografieren. Diese ist ein schwimmendes Gebäude des New Yorker Architekten und Designers Vito Acconci, welches über Brücken mit dem Ufer verbunden ist, anlässlich des Grazer Kulturhauptstadtjahres 2003 errichtet wurde und ein Café beherbergt.

Nach dem Abbauen des Statives war unser nächstes Ziel, uns Graz vom Schlossberg aus anzuschauen, weshalb wir uns von der gleichnamigen Standseilbahn dort hinauffahren ließen. Hier suchten wir zunächst nach Standorten für Fotos, dabei hatten wir während der Fahrt eine kleine Brücke entdeckt, welche die Trasse der Bahn überquert.

Auf dem Schlossberg befindet sich der bekannte Grazer Uhrturm, der von vielen Bereichen der darunter liegenden Stadt sichtbar ist und für den wir das letzte Mal an diesem Abend die Fotoausrüstung aufbauten, wobei dieses Bild entstand:

Nun wollten wir uns wegen des beginnenden Nieselregens in ein Restaurant zurückziehen, um den Abend bei einem leckeren Essen und dem Verarbeiten der vielen Eindrücke ausklingen zu lassen. Glücklicherweise fanden wir schnell ein sehr gemütliches Lokal unterhalb des Schlossberges, wo wir uns mit steiermärkischen Spezialitäten, einer freundlichen Bedienung und der gemütlichen Atmosphäre sofort wohlfühlten.

16.03.2025 – Tag 4

Der folgende Tag hielt für uns wieder das bereit, womit uns der Vortag verabschiedete: Regen. Davon ließen wir uns jedoch nicht unterkriegen und verließen nach einer erholsamen Nacht das Hotel, um uns zunächst die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt Graz anzuschauen. Unser Hotel befand sich in der Annenstraße, auf welcher die Straßenbahn aus der Innenstadt kommend die Steigung zum Hauptbahnhof erklimmt, welchen sie mittels unterirdischer Haltestelle anbindet. Da die Annenstraße einen interessanten Blick in die Innenstadt mit der Franziskanerkirche ermöglicht, stellte ich mich in die Mitte der Straße und machte mich an die fotografische Umsetzung dieses Motives. Jedoch machte mir der starke Verkehr einen Strich durch die Rechnung und ich hatte deshalb kaum Zeit zum Fotografieren. Stattdessen entstanden einige Bilder der vorbeifahrenden Straßenbahnen, bevor sie in den Tunnel unter dem Bahnhofsvorplatz eintauchten.

Wegen des Regens widmeten wir uns zunächst dem Bahnhof, da dieser die meisten überdachten Flächen bereithält. So verschafften wir uns also einen Überblick über den Bahnverkehr und machten nach Möglichkeiten Bilder von für uns interessanten Zügen. Darunter war eine ältere Lok, welche mein Freund bereits kannte, mich aber vor allem deren Anfahrgeräusch im Vergleich zu den mir bekannten deutschen Loks interessierte und wir deshalb die Abfahrt des Fernverkehrszuges abwarteten, welchen sie bespannte. Als sie dann endlich anfuhr und die Lüfter der Fahrmotoren anliefen, wusste ich, woher der amüsante Spitzname „Alpenstaubsauger“ stammt.

Ein uns aus der Heimat bekanntes Fahrzeug brachte uns nach einiger Zeit bis zum Bahnhof Graz-Murpark, wo sich die Endstation einer Straßenbahnlinie befindet, in die wir umstiegen und ins Zentrum fuhren. Wegen dem noch immer andauernden Regen stiegen wir dort zunächst nur in eine andere Straßenbahn um, um die für uns interessanteste Strecke zu befahren, welche für eine Straßenbahn eine landschaftlich recht ansehnliche Strecke durch ein Flusstal bis zum Fuße eines Berges befährt, auf welchem das Kloster Mariatrost thront. Zurück in der Innenstadt begannen wir, die zu Hause herausgesuchten potenziellen Fotomotive aufzusuchen. Dafür begannen wir einen Stadtrundgang durch die historische Altstadt, passierten das Opernhaus sowie einen ansehnlichen Park und erreichten unser erstes Motiv, ein modernes Gebäude inmitten der Altstadtbebauung, welches durch seine auffällige Fassade bekannt ist:

Unser weiterer Weg führte uns dann durch die von vielen sehenswerten Gebäuden gesäumten Gassen und Plätze der Innenstadt zur Herrengasse, welche die Verbindung des Hauptplatzes mit dem Knotenpunkt der Straßenbahn, dem Jakominiplatz, darstellt. Von hier zweigen mehrere Passagen durch die Fassaden der prachtvollen Straßenbebauung ab. In einer dieser Passagen, welche in einen schmucken Innenhof führt, entdeckte ich weitere interessante Motive, die sich durch die Architektur der Arkadenbögen und die Übergänge vom Dunklen ins Helle ergaben, wobei einige in meinen Augen sehr gelungene Alltagsfotografien entstanden.

Da wir unsere durch die tollen Aufnahmen entstandene Motivation zu fotografieren nicht verlieren wollten, hielten wir das nötige Essen mit Hilfe eines bekannten Fast-Food-Restaurants sehr kurz und machten uns gleich wieder auf die Suche nach weiteren Motiven. So kamen wir wieder zum oberen Ende der Annenstraße, wo wir das Foto vom Morgen noch einmal wiederholten und es dieses Mal zu unserer Zufriedenheit fertigstellen konnten.

Hier waren wir nun wieder in der Nähe des Bahnhofes, welchen wir daraufhin zur Beschaffung von Essen und Getränken für den Abend aufsuchten, denn alle anderen Geschäfte waren an diesem Sonntag geschlossen. Bald darauf begann auch schon die Dämmerung, wobei wir uns rund um den Hauptplatz aufhielten, um in der historischen Atmosphäre der engen Gassen die Abendstimmung zu genießen und das Einschalten der Straßenbeleuchtung abzuwarten.

Im angenehm warmen Licht der altehrwürdigen Straßenlaternen fotografierte ich, inzwischen natürlich mit Stativ, die glücklicherweise nicht sehr stark von Passanten frequentierten Gassen und bin auch hier mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Auf dem Hauptplatz war das dort befindliche Rathaus inzwischen stimmungsvoll angestrahlt, weswegen ich mich auch dort mit dem Stativ platzierte und versuchte, mittels Weitwinkelobjektivs das gesamte Gebäude aufzunehmen. Einmal umgedreht ergab sich auch noch ein Bild über den Hauptplatz hinauf zum ebenfalls angestrahlten Uhrturm, sozusagen als Gegenstück zum am Vortag auf dem Schlossberg entstandenen Bild.

Da wir nun mehr als zufrieden mit der heutigen Foto-Ausbeute waren und morgen für den Sonnenaufgang sowie weitere Bilder in der Innenstadt vor unserer Abreise früh aufstehen wollten, gingen wir entspannt zurück in Richtung Hotel, jedoch wollten wir für einen möglichst stressfreien Vormittag gleich noch das letzte geöffnete Geschäft am Bahnhof aufsuchen, um Verpflegung für die Fahrt zu beschaffen. Als wir den Bahnhof verließen und uns dabei dessen Schönheit bei Nacht auffiel, packte ich meine Ausrüstung noch einmal aus, wobei das letzte Bild des Tages entstand.

17.03.2025 – Tag 5

Der nächste Tag, mein Geburtstag, begann für uns sehr früh, denn ich wollte den Sonnenaufgang vom Schlossberg aus fotografieren und Videos für einen geplanten V-Log aufnehmen. Also liefen wir durchs dunkle morgendliche Graz zum Schlossberg, den wir dieses Mal mittels einer Treppe bezwingen mussten, da die Standseilbahn noch außer Betrieb war. Was solls, ein wenig Morgensport zum wach werden kann ja nicht schaden. Beim Aufstieg hatten wir eine besondere Begegnung, denn auf der Brüstung einer Zwischenplattform der Treppe saß eine weibliche Wildente, die durch uns geweckt wurde und der man ihr Unbehagen wegen der unerwarteten Störung deutlich anmerkte. Wir gingen schnell weiter, um sie nicht noch mehr zu stören uns sie blieb glücklicherweise auch sitzen. Oben angekommen, etwas außer Atem, platzierten wir uns auf der Ostseite nahe des Uhrturmes und warteten darauf, dass die Sonne am Horizont auftaucht. Die Wolken, über die ich im Grunde genommen glücklich war, denn ein wolkenloser Himmel ist für mich eher unspektakulär, erwiesen sich leider als dichter als erwartet, sodass die Sonne kaum zu sehen war und das Morgenrot sehr zu wünschen übrig ließ.

Auch die Videos für den V-Log erzielten nicht das gewünschte Ergebnis, weswegen wir nach einer Weile aufgaben und uns an den Abstieg, dieses Mal über eine auf den Berg führende Straße, machten. Noch beim Abstieg färbte sich der Himmel plötzlich im schönsten Rot und die Wolken waren wunderbar angeleuchtet. Natürlich war ich sehr verärgert, denn ein paar Minuten länger warten und ich hätte das gewünschte Ergebnis gehabt. Mein Freund machte trotzdem einige Fotos von einem recht hübschen Platz mit Blick auf den Schlossberg, ich war jedoch so enttäuscht, dass ich die Kamera zunächst nicht wieder auspackte.

Also machten wir uns auf den Weg durch die Innenstadt, denn wir hatten noch einen Fotospot auf unserer To-Do-Liste, den wir am Vortag nicht besucht hatten. Einer davon war die Doppelwendeltreppe auf der Grazer Burg, die sich gleich in der Nähe befindet. Diese im 15. Jahrhundert errichtete Anlage dient heute als Sitz der steiermärkischen Landesregierung, liegt inmitten der Altstadtbebauung und ist daher nicht als klassische Burg erkennbar, auch als Fotomotiv war sie für mich eher ungeeignet. Auch die hier befindliche Doppelwendeltreppe ließ sich nur schwer fotografisch einfangen, war aber trotzdem aufgrund ihrer Einmaligkeit einen Besuch wert. Bei der weiteren Erkundung des Innenhofes entdeckten wir den Mittelpunkt der Stadt Graz, welcher sehr humorvoll in Form einer Bronzefigur in Form eines Kernes, der Stadtkern also, bildlich dargestellt war.

Nachdem die fotografische Ausbeute im Gegensatz zum gestrigen Tag doch eher schmal ausfiel, beschlossen wir zum Hotel zurückzukehren, um auszuchecken und zum Auto zu fahren, denn es stand uns eine weite Fahrt bevor. Unser Petr stand noch wohlbehalten auf dem P+R und so verließen wir Graz, mein Freund hielt vorher noch einen Zug der GKB bildlich fest. Unsere Fahrt führte uns nun also zunächst in Richtung Südwesten bis in die Nähe von Villach, die Autobahn wurde auf dem Weg dorthin sehr kurven- und steigungsreich und nach dem Durchqueren eines Tunnels lag sogar Schnee.

Nach dem Verlassen der Autobahn fuhren wir über den Wurzenpass und überquerten die Grenze zu Slowenien, ein Land, welches ich noch nie zuvor besucht hatte. Die Passstraße machte mir als Fahrer sehr viel Spaß, kommt man als Sachse doch nur selten in diesen Genuss und ich wurde an meine Zeit in Bayern erinnert. Das Ziel in den slowenischen Alpen war die Quelle einer der beiden Quellflüsse der Save, ein Nebenfluss der Donau, in welche sie in Belgrad mündet. Diese Stadt besuchte ich mit meinem Freund im Oktober des Vorjahres und so verbanden wir mit der Save die Erinnerung an diese Reise. Da die Quelle in der Nähe unserer Route lag, planten wir diese mit ein und haben so das Ende wie auch den Beginn dieses Flusses kennen gelernt. Wir parkten also auf einem Wanderparkplatz nahe des Ortes Podkoren im Naturreservat Zelenci. Nur einen kurzen Fußweg durch den Wald entfernt lag unser Ziel, welches auf den ersten Blick ein kleiner See ist. In diesen steigt das Wasser jedoch aus dem Boden auf, was man beim Blick in das kristallklare Wasser auch beobachten kann. Wir genossen die Ruhe und Schönheit dieses von Bergen umgebenen Ortes und beobachteten mehrere größere Fische, welche man durch das klare Wasser bestens sehen konnte. Hier packte ich wieder meine Kamera aus und es entstanden erstmals auf unserer Reise Landschaftsfotos.

Nach diesem äußerst erholsamen Zwischenstopp waren wir bereit für die Weiterfahrt zur italienischen Grenze, die nicht weit von hier liegt. Zuvor suchten wir, auch wegen der günstigen Preise, eine Tankstelle in Slowenien auf und ergänzten unseren Kraftstoff- und Getränkevorrat.

Kurz nach Verlassen der Tankstelle erreichten wir auch schon die Slowenisch-Italienische Grenze, an welcher uns zwei italienische Grenzpolizisten in Empfang nahmen. Nach einer kurzen Ausweiskontrolle durften wir unsere Fahrt fortsetzen. Etwa 200 Kilometer lagen nun noch vor uns, in einem für uns völlig unbekannten Land. Die erste Herausforderung war das Befahren einer der zahlreich vorhandenen Mautstationen, welche noch klassisch mit Schranken funktionieren, damit wir die Autobahn überhaupt nutzen durften. Dafür mussten wir an der Mautstation ein Ticket ziehen, was man beim Verlassen der Autobahn bezahlen muss.

Auf der Autobahn bewegten wir uns weiter in Richtung Süden durch ein beeindruckendes Tal, was ich wegen des ziemlich abenteuerlichen Fahrverhaltens der italienischen Auto- und LKW-Fahrer gar nicht richtig genießen konnte. Zum Glück machte mein Freund Fotos und Videos von der Strecke. Als die Berge der Alpen langsam niedriger wurden, tat sich vor uns ein weiter Blick auf die Tiefebene auf, welche vom Fuße Alpen bis zum Mittelmeer reicht, unserem heutigen Tagesziel. Die Landschaft war nun, ganz im Gegensatz zu den winterlichen Alpen, schon frühlingshaft und für uns wegen der mediterranen Vegetation sehr ungewohnt und deshalb beeindruckend. Wir verließen hier die Autobahn, um die letzten Kilometer auf Landstraßen zurückzulegen, dazu musste ich uns zunächst durch die teilweise engen und für Ortsfremde nicht ganz einfach zu verstehenden Straßen einer Kleinstadt manövrieren. Im Anschluss daran folgten schnurgerade Alleestraßen, wo es zur nächsten Verwirrung für uns kam: an einem Ortsausgang stand vor einer solchen Straße ein Verkehrsschild, welches eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h vorgibt, die uns zwar verwunderte, wir sie aber aus Angst vor den in Italien doch sehr hohen Bußgeldern zunächst einhielten. Die einheimischen Autofahrer überholten uns jedoch aggressiv mit deutlich höheren Geschwindigkeiten, sodass wir, sehr verunsichert dadurch, unsere Geschwindigkeit auch erhöhten. Hinter dem nächsten Ort sahen wir uns das Schild noch einmal genauer an, es besaß ein Zusatzschild mit einem rückwärts zeigenden Pfeil. Da alle anderen Schilder auch diese Pfeile besaßen, jedoch zum Teil nach vorn und in beide Richtungen zeigend, kam uns die Idee, dass die 50 km/h mit dem Pfeil rückwärts aufgehoben ist. Endlich erreichten wir bald darauf den malerischen, an der nördlichen Adriaküste gelegenen Ort Caorle.

Ziemlich geschafft von der aufregenden Fahrt checkten wir zunächst im Hotel ein und waren heilfroh, von einer freundlichen deutschsprachigen Rezeptionistin bedient zu werden, welche uns auch einige Tipps zum Ort mit auf den Weg gab.

Das Hotel überraschte uns auch mit seiner Ausstattung sehr positiv, das Zimmer war in einem angenehmen maritimen Blau eingerichtet und sehr bequem. Wir waren jedoch auch gespannt darauf, den Ort zu besichtigen. Dazu gingen wir zunächst nach dem Verlassen des Hotels zum Strand, wo sich am Ende der Promenade eine kleine Kirche mit einem freistehenden Turm, die Chiesa della Madonna dell’Angelo aus dem 18. Jahrhundert, befindet.

Nicht weit ist es vom Strand aus in die Altstadt, die sich zwischen dem offenen Meer und dem an einem Kanal gelegenen Hafen befindet. Also kehrten wir an der Kirche um und durchquerten staunend das Stadtzentrum mit seiner typisch italienischen Architektur, durch welche es uns wärmer vorkam, als es eigentlich war.

Nachdem wir die Hauptstraße entlang geschlendert sind, führte uns unser Weg zum Hafen, wo größtenteils private Segeljachten liegen. Leider begann es hier zu nieseln, weshalb wir dem Hafen den Rücken zuwandten und einen Supermarkt aufsuchten, in welchem wir das hiesige Sortiment begutachteten und uns mit Getränken und Süßigkeiten versorgten. Diese brachten wir zunächst ins Hotel, wo wir uns noch kurz ausruhten und wenig später aufbrachen, um die Kirche am Strand beim Sonnenuntergang und in der blauen Stunde zu fotografieren. Dazu stellten wir uns in einiger Entfernung auf die Promenade und ich baute das Stativ zusammen mit meiner Sony Alpha 7III und dem Sony 70-200mm Objektiv auf. An dieser Stelle entstanden nun zahlreiche Aufnahmen der Kirche, von denen mir das nach Sonnenuntergang zur blauen Stunde entstandene am besten gefiel, denn inzwischen war die Kirche angestrahlt und die Straßenbeleuchtung brannte.

Vom kalten Wind mittlerweile recht durchgefroren, packten wir jetzt zufrieden mit den Ergebnissen die Ausrüstung zusammen und begaben uns auf die Suche nach einer echten italienischen Pizzeria. Diese fanden wir glücklicherweise recht schnell im Stadtzentrum, hier ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und unsere heutigen Erlebnisse aus drei Ländern und Landschaften, die verschiedener kaum sein können, Revue passieren.

18.03.2025 – Tag 6

Am nächsten Morgen klingelten unsere Wecker früh, denn wir wollten vor Sonnenaufgang am Strand sein, um diesen, mit der Kirche als Motiv, zu betrachten und zu fotografieren. Doch zunächst mussten wir aus dem Hotel raus, was sich gar nicht als einfach erwies. Der Haupteingang war zugeschlossen und ein anderer Ausgang war uns nicht bekannt. Doch davon wollte ich mir meinen Sonnenaufgang über dem Meer nicht nehmen lassen, wir suchten also weiter und fanden im Restaurantbereich hinten eine Tür auf die Veranda, über die wir das Hotel verlassen konnten. Draußen blies uns der gleiche kalte Wind wie am Vorabend um die Ohren, doch wir ließen uns nicht beirren und waren somit rechtzeitig an der gleichen Stelle wie am Vorabend angekommen. Hier harrten wir nun aus und machten erste Bilder, dabei achteten wir darauf, dass das im Kirchturm installierte Leuchtfeuer nicht mit auf dem Bild war.

Der folgende Sonnenaufgang war sehr beeindruckend und ließ uns den kalten Wind fast vergessen, denn die scheinbar aus dem Meer auftauchende Sonne sorgte für angenehm warmes Licht, in welchem sie die vorhandenen Wolken und bald darauf auch die Häuser der kleinen Stadt beleuchtete. Nachdem ich zufrieden mit den Aufnahmen war, machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel, wo der Haupteingang inzwischen offen war. Dort bedienten wir uns zunächst am reichhaltigen Frühstücksbuffet, was im Gegensatz zu uns bisher bekannten Hotels viele außergewöhnlich hochwertige Speisen und Getränke im Angebot hatte, aber wir waren ja auch in Italien. Dann hieß es schon wieder Abschied nehmen von Caorle und dem Mittelmeer, denn wir wollten wieder in die Berge. Also fuhren wir durchs flache Land wieder auf die Alpen zu, auf dem Weg dorthin mussten wir noch eine ungeplante Umleitung nehmen, denn an einer Hauptstraße, die wir eigentlich geradeaus hätten fahren sollen, winkte ein Polizist den Verkehr in eine Seitenstraße. Das sorgte natürlich wieder für etwas Anspannung, denn das Navi wollte uns zunächst wenden lassen und wir mussten eine Weile weiterfahren, bis es eine neue Route berechnet hatte. Dieses Mal wollten wir die Mautstraßen umgehen und dabei auch kleinere Gebirgsstraßen befahren, also mussten wir zunächst durch einige unübersichtliche Ortschaften und eine Stadt am Fuße der Alpen passieren, bevor wir in ein beeindruckendes Tal einfuhren, welches uns beide wieder staunen ließ und zum eben noch gesehenen Mittelmeer und dem anschließenden mediterranen Flachland einen starken Kontrast bildete.

Fahrt durchs italienische Flachland, die Berge sind schon in Sicht

Wir fuhren entlang eines Flusses, passierten dabei mehrere Seen und auch den Ort Longarone, welcher 1963 durch eine durch einen Bergrutsch ausgelöste Flutwelle aus dem oberhalb in einem engen Tal gelegenen Vajont-Stausees komplett zerstört wurde.

Serpentinen lassen das Fahrerherz höher schlagen

Nach einer kurzen Rast verließen wir die Hauptstraße und das Tal und bogen auf eine in ein Seitental führende Passstraße ein, die uns durch die atemberaubende Landschaft der Dolomiten bis über die Schneegrenze führte. Auf dem Weg legten wir wieder eine Pause ein und machten einen Spaziergang durch den Schnee, wobei wir die Ruhe genossen, um Kraft für die Weiterfahrt zu sammeln. Diese führte uns weiter die Passstraße hinauf, wo wir nach einiger Zeit die Grenze zwischen den Provinzen Venetien und Südtirol überquerten und somit wieder im deutschsprachigen Gebiet waren.

Hier hatten wir zeitweise eine großartige Sicht auf die berühmte Felsformation „Drei Zinnen“ und die umliegenden, vor allem für meinen Freund riesigen und beeindruckenden Gipfel. Unser nächstes Ziel und geplantes Fotomotiv war der Pragser Wildsee, der sich jedoch als stark touristisch besucht herausstellte, was uns zunächst nicht davon abhielt, unseren Petr auf einem recht kostspieligen Parkplatz abzustellen. Von dort machten wir uns auf den Weg zum See, doch leider war dieser zugefroren und sah damit viel eher wie eine mit Schnee bedeckte Wiese aus, was das Foto natürlich unmöglich machte. Besonders ärgerte mich dabei, dass wir zuvor an vielen Seen vorbeigefahren sind, die nicht zugefroren waren. Nach dieser Pleite machten wir uns gleich wieder auf die Weiterfahrt zu unserem nächsten, im Vorfeld recherchierten, Fotospot.

Dieser war die St. Valentin Kirche in Kastelruth, welcher eigentlich erst für den nächsten Tag vorgesehen war. Das Auto parkten wir an der Seiser Alm-Bahn, von hier aus war eine kleine Wanderung von ca. 30 Minuten zum Fotospot nötig. Dort angekommen vergaß ich schnell die Enttäuschung über den Pragser Wildsee und war sogar ganz froh, dass wir nun in dieser malerischen Kulisse den Sonnenuntergang erleben durften.

Weil sich die Location besonders eignete, nutzte ich die Zeit während des Sonnenuntergangs, um ein schon lang geplantes Vorhaben zu realisieren: ein Panorama fotografieren. Hierfür machte ich mehrere Aufnahmen nebeneinander, welche ich zu Hause zu einem Bild zusammenfügte.

Dafür benutze ich einen Nodaladapter, welche ich auf den Kopf meines Statives montiere, damit sich die Kamera um die Linse bewegt, statt um den Mittelpunkt des Sensors. Für meine Zwecke ist eine solche Schiene auch schon völlig ausreichend. Wichtig finde ich bei solchen Fotos auch immer ein herausstechendes Motiv im Vordergrund, weil ich reine Aussichten zwar schön zum Anschauen, aber unglaublich schwierig zum Fotografieren finde.

Nach einer reichlichen Stunde des Fotografierens und voller Motivation wegen der zahlreich entstanden Fotos machten wir uns allmählich auf den Rückweg zum Parkplatz, dabei kamen wir unterwegs noch an einem Supermarkt vorbei, in welchem wir noch unsere Vorräte für den Abend beschafften. Als wir dann am Auto ankamen, war es auch schon dunkel, nun lagen noch etwa 25 Kilometer bis zu unserem heutigen Tagesziel Bozen vor uns. Die Strecke verlief hierbei durch recht enge Passstraßen in Richtung Schnellstraße, welche der zügigste Weg in die Landeshauptstadt Südtirols war. Am Hotel angekommen parkten wir das Auto und begaben uns auf den schnellsten Weg ins Zimmer, um uns die Erfolge des heutigen Tages genauer anzuschauen.

19.03.2025 – Tag 7

Da die letzten Tage voller Autofahrten zwar sehr schön, aber für mich und auch für meinen Freund recht anstrengend wegen der unbekannten Strecken, dem Fahrstil der einheimischen Autofahrer und der langen Fahrten an sich waren, wollten wir den Tag in Bozen ohne Auto auskommen. Glücklicherweise hatte ich einen interessanten Fotospot im Umland der Stadt gefunden, welcher auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist, den Vilpianer Wasserfall. Doch zunächst brachen wir vom Hotel auf zum nächstgelegenen Bahnhof und beschafften uns auf dem Weg dorthin Getränke. Den Zug nutzten wir dann auf seiner Fahrt durch das malerische Tal der Etsch in Richtung Meran und stiegen am Bahnhof Vilpian-Nals aus. Von dort war es nur ein kurzer Weg durch den kleinen Ort bis in ein Tal, wo bereits der Wasserfall zu hören war, den wir nach dem Passieren einer kleineren, aber ebenso fotografisch interessanten Staustufe auch bald zu sehen bekamen. Das Wasser des Vilpianer Baches fällt hier geschätzt 20 Meter den Berg hinab und sorgt damit für reichlich Sprühnebel, weshalb das Fotografieren nicht ganz einfach war, musste ich doch ständig die Wassertropfen von der Linse wischen.

Auch ich selbst war nach kurzer Zeit ziemlich nass, sodass ich mich mit den entstandenen Bildern zufriedengab und mich an die Umsetzung der weiter vorn gelegenen Staustufe machte, welche es dem Fotografen deutlich einfacher macht, seiner Arbeit nachzugehen.

Da uns nach dem längeren Aufenthalt in dem kühlen Tal inzwischen etwas kalt war, genossen wir zunächst für einige Zeit die wärmende Frühligssonne auf einer Bank mit einem herrlichen Ausblick auf das Alpenpanorama. Die Abfahrt des nächsten Zuges nach Bozen im Blick gingen wir entspannt zum Bahnhof zurück, welcher ebenfalls recht idyllisch gelegen ist.

Während der Fahrt ließen wir die Landschaft des beschaulichen Tales mit seinen zahlreichen Apfelplantagen auf uns wirken, ohne dabei selbst auf Verkehr und Navigation achten zu müssen. Nun stiegen wir am Hauptbahnhof Bozen aus, denn unser nächstes Ziel war, die Innenstadt zu besichtigen. Zuvor besorgten wir uns am Bahnhof eine Pizza und beobachteten einige Zeit den Zugverkehr. Durch die engen, von zahlreichen altehrwürdigen Gebäuden gesäumten Gassen der Innenstadt, die auf den ersten Blick wie Fußgängerzonen wirken, aber doch von Autos befahren werden, bewegten wir uns in Richtung der nordöstlich gelegenen Weinberge, die einen guten Blick über Bozen versprachen. Zuvor genehmigten wir uns bei den herrlich milden Temperaturen ein echtes italienisches Eis, wobei die Stadt aufgrund ihrer Vergangenheit eher österreichischen Flair ausstrahlt.

Nachdem wir entlang der vorstädtischen Bebauung, die schon deutlich mehr italienisch wirkte als die Altstadt, auf einer Straße teilweise ohne Fußweg bis zum Zugang der Oswaldpromenade gekommen waren, tauchten wir hier wieder voll in die Natur ein, die an diesem sonnigen Hang schon sehr frühlingshaft war, denn überall blühte und duftete es und die frischen Blätter sorgten bereits für viel Grün um uns. Auf den von der Sonne aufgeheizten Steinen konnten wir zahlreiche Eidechsen beobachten, entlang des Promenadenweges gab es sogar wildwachsende Kakteen, was diesen Ort für uns sehr angenehm und wunderschön machte, besonders nachdem die vorigen Tage eher von winterlicher Landschaft und ebensolchen Temperaturen geprägt waren.

Dazu kam, nach dem Überwinden einiger Treppen und Steigungen, der weite Blick über die Stadt Bozen und Umgebung. An einem Aussichtspunkt baute ich die Kamera wieder auf, um die Stadt während der Dämmerung von oben in einem Zeitraffer aufzunehmen, wofür ich nach dem Finden eines passenden Ausschnittes alle 30 Sekunden ein Bild machte. Diese aneinandergereiht ergibt sich ein kurzes Video, wo man der einbrechenden Dunkelheit und dem Anschalten der Lichter der Stadt zuschauen kann. Als es dann komplett dunkel war, machten wir uns an den Abstieg und auf die Suche nach einem Restaurant, um den letzten Abend in Italien kulinarisch abzuschließen.

Glücklicherweise fanden wir ein angenehmes kleines Restaurant in einem Gewölbekeller, wo wir Pasta und Wein aus der Region serviert bekamen. Nach diesem gelungenen Abschluss kehrten wir durch die nächtliche Innenstadt ins Hotel zurück, wo wir den Abend ausklingen ließen.

An dieser Stelle folgt voraussichtlich am 06.02.2026 die Fortsetzung…


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